Galileo Malwettbewerb

Schüler und Schülerinnen, die in Deutschland leben und zwischen 2000 und 2002 geboren wurden, konnten sich im Jahr 2011 am Malwettbewerb Galileo beteiligen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und es ging lediglich darum, das Thema „Weltall und Raumfahrt“ einzuhalten. Die Schüler sollten dazu Bilder malen, mit welcher Technik, war egal. Alle Techniken des Zeichnens und Malens konnten zum Einsatz kommen und auch in der Farbgestaltung waren die Nachwuchskünstler völlig frei. Unterschiedliche Materialien konnten verwendet werden, wie Malen mit Farben oder Buntstiften, mit Filzstiften oder mit Glitter. Auch Klebstoff konnte hier eingesetzt werden, wenn das nötig war. Entstanden sind dabei Sterne und Planeten, ganze Galaxien und Bilder von Satelliten. Als Preis in diesem Wettbewerb winkte etwas ganz Besonderes: Der Sieger konnte seinen Namen auf einem Satelliten wissen, der im Rahmen des Galileo-Programms eingesetzt wird. Der Name des Gewinners startete damit ins Weltall, von dem der Wettbewerb handelte.

Das Galileo-Programm umfasst derzeit 27 Satelliten, die von unterschiedlichen Stellen der Erde aus ins Weltall gebracht werden sollen. Damit ist es möglich, Menschen oder sogar Gegenstände auf der Erde zu orten, egal, wo sich diese gerade befinden. Die Satelliten sollen in einer Höhe von über 20.000 Kilometer über der Erde platziert werden, wobei dies natürlich nicht wahllos geschieht, sondern in einer festgelegten Konstellation. Die ersten beiden Satelliten sollten im letzten Quartal des Jahres 2011 starten. Dafür wurde eine Rakete eingesetzt. Die Satelliten erhalten überdies den Namen von Kindern aus den Mitgliedsländern der Europäischen Union. Die ersten beiden Satelliten sind damit mit Namen zweier Kinder aus Belgien und aus Bulgarien gestartet. In der Zeit von September bis November konnten die Bilder der jungen Künstler hochgeladen werden. Eine nationale Jury hat dann den Sieger bestimmt, der den oben genannten Preis erhält. Auch mit dieser Aktion sollte wieder darauf aufmerksam gemacht werden, dass Kultur und Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft innerhalb der verschiedenen Länder der EU miteinander verbunden sind.