Europeans for Peace

Die Stiftung EVZ zeichnet verantwortlich für das Förderprogramm namens Europeans for Peace. Damit sollen internationale Partnerschaften zwischen den Schulen sowie den Bildungseinrichtungen, die im außerschulischen Bereich angesiedelt sind, gefördert werden. Hierbei kann es sich mit Projekte mit Beteiligten aus zwei oder mehreren Ländern handeln. Mindestens einer der Beteiligten muss aus Deutschland stammen, ein Partner aus Mittel-, Südost- oder Osteuropa. Auch Israel ist als Partner möglich. Die Teilnehmer sollen zwischen 14 und 21 Jahren alt sein. Sie werden von einem Lehrer oder Projektleiter betreut. Universitäre Gruppen werden allerdings nicht gefördert. Die Projekte laufen in der Zeit von Juli 2012 bis zum Juli des darauffolgenden Jahres. Das Thema für die diesjährigen Projekte lautet: „Menschenrechte in Vergangenheit und Gegenwart“. Das Förderprogramm Europeans für peace richtet sich also an Jugendliche, die sich mit Fragen zu den Menschenrechten befassen sollen.

Auch die Geschichte wird dabei mit einbezogen, so zum Beispiel die Zeit des Nationalsozialismus oder die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Projekte sollen den Jugendlichen Möglichkeiten näher bringen, wie sie sich selbst engagieren können, auch als einzelne Personen. Die Projekte sollen einen Schwerpunkt haben, der sich auf die Geschichte beziehen lässt und der eine Verbindung zu den aktuellen Fragen rund um die Menschenrechte ermöglicht. Konkrete Verletzungen der Menschenrechte sollen erkundet werden und es soll herausgefunden werden, was dagegen getan wird – oder eben auch nicht. Die Jugendlichen sollen damit lernen, warum Menschenrechte geschützt werden müssen, warum besondere Institutionen dafür nötig sind und wie sich jeder Einzelne erfolgreich für die Menschenrechte einsetzen kann. Die Jugendlichen sollen damit weniger anfällig werden für Rassismus und andere Ideologien, die die Ungleichheit der Menschen propagieren und sie sollen dazu befähigt werden, die Menschenrechte zu schützen und einzufordern. Auch Politik und Wirtschaft sollen hier mit einbezogen werden, denn sie müssen sich heute mehr denn je an der Einhaltung der Menschenrechte messen lassen.