Essay-Wettbewerb Europäische Kulturgeschichte

Im spanischen Yuste befindet sich die Europäische Akademie, die einen Essay-Wettbewerb zu verschiedenen Themen ausgerufen hat. Es geht unter anderem um die Themen Post, die Linse, das Keyboard, die Porträtkunst sowie das Wahlrecht. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler der oberen Klassen. Sie müssen in einem Land Europas wohnhaft sein und zwischen 16 und 19 Jahre alt sein. Die Essays können in verschiedenen Sprachen eingereicht werden, in Deutsch, in Englisch, in Polnisch, Französisch, in Spanisch und auf Niederländisch. Das kurze Essay soll beschreiben, wie Künstler, Schüler oder Reformer sich mit ihresgleichen in Europa unterhalten, wie sie über Ideen berichten und wie die verschiedenen Regionen in Europa miteinander verbunden sind. Im Wettbewerb geht es darum, dass sich junge Europäer dazu äußern können, was sie von Europa erwarten und was sie ihrer Meinung nach in der Schule lernen sollten, damit sie mit Europa und der Europäischen Union später klarkommen können. Dies gilt für verschiedene Bereiche, also nicht nur die Politische Bildung, sondern auch Mathematik oder Geschichte.

Die jungen Europäer werden in vielen Bereichen ähnlich ausgebildet, in anderen wiederum gänzlich verschieden, weil hier die Länder die Inhalte des Lehrplans bestimmen. Was sollte also auf diesem nach Meinung der Schüler stehen? Die jungen Europäer sollen auf nationaler und lokaler Ebene zusammenarbeiten und dafür sensibilisiert werden, auch einmal über ihren eigenen Tellerrand hinauszusehen. Es gab verschiedene Regeln für den Essaywettbewerb. Die Themen konnten frei gewählt werden. Das Essay durfte höchstens 1000 Wörter umfassen, Zitate durften verwendet werden, mussten allerdings in einer eigenen Bibliographie kenntlich gemacht werden. Hier wurde die Harvard-Zitierweise angewendet. Wer dagegen verstieß, wurde disqualifiziert. Das Essay konnte allein erstellt werden oder in Zusammenarbeit mit anderen Schülern. Die angenommenen Essays wurden auf der Seite classroom4.eu veröffentlicht. Die Jury für den Wettbewerb wurde durch den Direktor der Europäischen Akademie Yuste gebildet, sowie durch fünf Lehrer, die allesamt aus der Sekundarstufe II stammen. Jede der Wettbewerbssprachen musste von mindestens einem Jurymitglied perfekt beherrscht werden.