2008 - Jahr des Interkulturellen Dialogs

2008 wurde das europa interkultureller dialog Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs ausgerichtet. Dies wurde auf eine Initiative der Länder der Europäischen Union hin ausgeführt, auch das Europäische Parlament sowie die Europäische Kommission waren beteiligt. Der Grund für dieses Ereignis war, dass der Mehrwert, den die Vielfalt der Kulturen nach Europa bringt, herausgestellt werden sollte. Die Menschen sollen daran erinnert werden, welche positiven Folgen Integration und Migration haben können und wie es um Europa bestellt wäre, wenn es die kulturelle Vielfalt eben nicht gäbe. Das österreichische BM:UKK – das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur – startete das Jahr des interkulturellen Dialogs und wollte damit eine bessere Sichtbarkeit auf die verschiedenen Kulturen ermöglichen. Es wurde eine Kommunikationskampagne geführt, die es so noch nicht gegeben hat. In das Zentrum der Aufmerksamkeit wurde dabei der Dialog mit regionalen und lokalen Initiativen gerückt, die dafür verantwortlich sind, dass der interkulturelle Dialog überhaupt stattfinden und gefördert werden kann.

Verschiedene Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Einrichtungen der Zivilgesellschaft konnten dafür gewonnen werden, sich an den mehr als 1000 Projekten im Jahr des interkulturellen Dialogs zu beteiligen und Veranstaltungen mit zu organisieren. Österreich ist damit Vorreiter in diesem Punkt, denn bezogen auf die Möglichkeiten der Umsetzung des Jahres gehört das Land zu den drei erfolgreichsten Staaten innerhalb der Europäischen Union. Aktuell ist der interkulturelle Dialog aber auch noch, nachdem das Veranstaltungsjahr beendet ist. Im Jahr 2009 gab es zum Beispiel das Europäische Jahr der Kreativität und der Innovationen. Auch hierbei spielte das Thema der kulturellen Vielfalt eine große Rolle und es wurde das Potential, welche die Gesellschaft für kreative und innovative Prozesse zur Verfügung hat, dargestellt. Auch mit weiteren Aktionen soll immer wieder darauf aufmerksam gemacht werden, dass der interkulturelle Dialog wichtig ist. Auch wenn es jetzt eher kleinere Projekte sind, die in dem Rahmen umgesetzt werden, so sind diese doch nicht minder wichtig und finden zudem ebenso große Beachtung.